Geschichte der Bürgergarde Radstadt

 

1289
Mit der Verleihung des Stadtrechtes durch Erzbischof Rudolf von Hohenegg werden die Bürger zur Verteidigung der Stadt verpflichtet-eine bewaffnete Bürgerschaft entsteht.
1295
Belagerung von Radstadt durch Herzog Albrecht von Steiermark und erfolgreiche Verteidigung der Stadt durch die Bürger.
1525 - 1526
Verteidigung der Stadt gegen mehrmalige Belagerung durch Aufständische.
1527
Erzbischof Matthäus Lang verleiht aus Dankbarkeit für die erfolgreiche Verteidigung von Radstadt den Ehrentitel "die allzeit getreue Stadt" und stiftet eine Siegesfahne.
Mit Freibrief werden für Radstadt Privilegien gewährt, u.a. die Dauereinrichtung einer Bürgergarde. Die Landesfürsten der nachfolgenden Jahrhunderte bestätigen diese Privilegien.
1808
Kaiser Franz I. bestätigt die Privilegien für Radstadt.
1809
Die Bürgergarde beteiligt sich gemeinsam mit Landstürmer der Umgebung unter Hauptmann Steger am Freiheitskampf gegen Napoleon mit Gefechten bei Abtenau und Scheffau.
1811
Die Bürgergarde wird als Füsilierkompanie der bayrischen Nationalgarde einverleibt.
1816
Die Bürgergarde wird wieder eigenständiger Bürgerkorps.
1848
Einverleibung der Bürgergarde in die österreichische Nationalgarde.
1851
Auflösung der Nationalgarde; der Fortbestand der Bürgergarde wird gestattet.
1915
Einsatz der Bürgergarde für Bahnbewachung; später Ablieferung der Gewehre; die Uniformen konnten erhalten werden.
1922
Mit maßgeblicher Initiative von Gardehauptmann Mundigler wird die Bürgergarde neu aufgestellt.
1945
Nach Zerfall der Bürgergarde im 2. Weltkrieg mußten auf Anordnung der amerikanischne Besatzungsmacht alle Waffen abgeliefert werden. Neuaufstellung der Bürgergarde nach dem 2. Weltkrieg durch Hauptmann Hans Sendlhofer und Alois Habersatter und Protektor Bürgermeister Anton Thurner.
1975
Hauptmann Franz Steiner und Protektor Rupert Gföller.
1996
Hauptmann Matthias Weissenbacher und Protektor Alois Winkler.
1999
Protektor Josef Tagwercher.
2001

Das Kommando wird an Hauptmann Cyriak Steiner übergeben.

 

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